Informationen für

Patienten

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Allgemeine Informationen

Der Anspruch an unsere tägliche zahnärztliche Arbeit ist das Erreichen höchster Qualität. Dabei steht der Erhalt der eigenen Zähne und die Zufriedenheit unserer Patienten im Vordergrund. Auf Basis aktueller Leitlinien und nach ausführlicher zahnmedizinischer Untersuchung sowie eingehender Beratung wird ein individueller Therapieplan erarbeitet. Dieser Aufgabe widmen wir uns vertrauensvoll mit einem engagierten und freundlichen Team.

Um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu realisieren, arbeiten wir präzise und routiniert unter dem Dentalmikroskop, das uns die Behandlung Ihrer Zähne unter optimalen Sichtverhältnissen erlaubt. Insbesondere Wurzelkanalbehandlungen – der Schwerpunkt unserer Praxis – sind nur unter starker Vergrößerung und ausreichend Lichtzufuhr vorhersagbar und erfolgversprechend möglich.

Sie dürfen von uns größtmögliche Sorgfalt und aktuelle Behandlungsstrategien erwarten. Das Dentalmikroskop ist dabei ein unverzichtbares Hilfsmittel und Ausdruck hoher Professionalität. Wir legen zudem Wert auf eine ruhige und vertrauensvolle Atmosphäre.

Durch regelmäßige Fortbildungen sowie eigene Vortrags- und Autorentätigkeiten ist gewährleistet, dass unsere Patienten stets nach modernsten Therapiemethoden und mit etablierten Materialien behandelt werden. So schaffen wir mit Ihnen gemeinsam die Basis für eine lebenslange Zahn- und Mundgesundheit.

Selbstverständlich beraten wir Sie gern ausführlich und gehen auf Ihre Fragen ein.

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Ziel einer Wurzelkanalbehandlung

Ein erkrankter oder entzündeter Zahnnerv muss nicht zwangsläufig zum Zahnverlust führen, sondern lässt sich in der Regel erfolgreich durch eine Wurzelkanalbehandlung therapieren. Die Gründe für die Notwendigkeit einer solchen endodontischen Behandlung sind vielfältig. Ziel ist es in jedem Fall das infizierte, abgestorbene oder stark entzündliche Gewebe innerhalb des Wurzelkanalsystems zu entfernen, die vorhandenen Hohlräume zu desinfizieren und abschließend dauerhaft bakteriendicht zu versiegeln. Auf diese Weise können Entzündungen des Kieferknochens um die Zahnwurzelspitze herum vermieden beziehungsweise vorhersagbar therapiert werden.

Mit Hilfe des Dentalmikroskops und durch Einsatz innovativer Materialien und Instrumente sind Erfolgsquoten von über 90% erreichbar.

 

Gelegentlich misslingen Wurzelkanalbehandlungen, wenn es dem Vorbehandler nicht gelingt das gesamte, meist sehr komplexe Hohlraumsystem im Innern des Zahnes zu reinigen, sodass zurückgelassene Bakterien für ein Fortbestehen der endodontischen Entzündung sorgen. 

Nicht selten führen auch kariöse Veränderungen der Zahnhartsubstanz nach einer Wurzelkanalbehandlung zur Neuausbildung einer Infektion des Wurzelkanalsystems.

 

Während solche Zähne früher häufig entfernt wurden, ist es heute mit modernen Techniken und innovativem Instrumentarium voraussagbar möglich durch eine erneute Wurzelkanalbehandlung – eine sogenannte Revisionsbehandlung diese Zähne zu erhalten. Dabei wird die alte Wurzelkanalfüllung entfernt, um infizierte Wurzelkanalareale zu reinigen und abschließend bakteriendicht zu verschließen. Unter Zuhilfenahme des Dentalmikroskops gelingt es selbst abgebrochene Wurzelkanalinstrumente zu entfernen, Perforationen zu verschließen oder Zähne mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum erfolgreich zu therapieren.

 

Neben der klassischen Wurzelkanalbehandlungen führen wir auch mikroskopgestützte Wurzelspitzenresektionen (WSR) sowie die Versorgung von Zahnunfällen und deren Spätfolgen durch.

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Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung

Vor der tatsächlichen Wurzelkanalbehandlung erhält jeder Überweisungspatient grundsätzlich einen Termin zum Erstgespräch. Wir nehmen uns Zeit für Sie und erklären jeden Schritt verständlich, damit Sie genau wissen, was passiert. Erst nach ausführlicher Beratung werden die Behandlungstermine vereinbart.

 

Um eine schmerzfreie und möglichst angenehme Behandlung zu erreichen, wird der entsprechende Zahn lokal betäubt und anschließend mit einem elastischen Gummituch (Kofferdam) vom Rest der Mundhöhle isoliert. Dies verhindert zum einen den Bakterienzutritt über den Speichel und zum anderen wird so vermieden, das desinfizierende Spüllösungen in den Mundraum gelangen. Der Zugang zum Wurzelkanalsystem wird durch das Anlegen einer kleinen Öffnung durch die Zahnkrone gewährleistet. Anschließend können mit dem Dentalmikroskop alle Wurzelkanaleingänge unter ausreichender Vergrößerung und optimaler Ausleuchtung dargestellt werden. Die Reinigung und Erweiterung aller Kanäle erfolgt mit dünnen und sehr flexiblen Feilen unter ständiger Zufuhr von desinfizierenden Spüllösungen.

 

Schall- oder Ultraschallaktivierung der Spülflüssigkeit sorgt für Strömungen innerhalb des Wurzelkanalsystems, sodass auch kleinste Nischen gereinigt werden können. Nach einer 2 bis 4-wöchigen medikamentösen Wurzelkanaleinlage erfolgt der Verschluss der Wurzelkanäle mit einem thermoplastischen, dimensionsstabilen Füllmaterial, das zunächst erhitzt und dann so in die Kanäle verpresst wird, dass alle Hohlräume bakteriendicht versiegelt werden. Auf diese Weise wird eine erneute mikrobielle Besiedlung verhindert. Abschließend erfolgt der Verschluss der Zugangskavität mit einer Kunststofffüllung.

 

In Abhängigkeit des jeweiligen Behandlungsfalls erfolgt die Anpassung des allgemeinen Behandlungsprotokolls über die jeder Patient selbstverständlich im vorausgehenden Beratungsgespräch umfänglich informiert wird. Nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung wird der Hauszahnarzt per Abschlussbericht über die durchgeführte Behandlung informiert. Die weitere zahnmedizinische Versorgung erfolgt wie gewohnt in der hauszahnärztlichen Praxis.

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